Berlin Guide

Berlin Guide

Am Freitag, den 27. November 2026, ist es so weit: Die HR Excellence Awards holen die große Bühne für HR-Projekte wieder nach Berlin.

Du reist früher an oder bleibst noch ein paar Tage länger? Dann hast du neben der Award Show Zeit, dir die Hauptstadt anzuschauen – allein oder gemeinsam mit deinem Team.

Berlin zeigt sich im November von seiner gemütlichen Seite: erste Lichter in den Straßen, warme Cafés, eine ruhigere Zeit vor dem Jahresendspurt. Damit du – allein oder mit deinem Team – erst gar nicht lange suchen musst, haben wir dir ein paar Tipps zusammengestellt: kuratiert vom HREA-Team.

Tipps für den ÖPNV

Für ein paar Tage in Berlin lohnt sich meist die Berlin WelcomeCard: 5 Tage Zone AB für 53,50 Euro, unbegrenzt fahren plus Rabatte bei 170+ Partnern. Fährst du nur selten, reicht die Tageskarte AB (11,20 Euro) oder die 4-Fahrten-Karte AB (12,40 Euro).

Gelber U-Bahn-Zug kommt an einer Station in Berlin an, mit verschwommenem Hintergrund und überdachtem Bahnsteig.

Die große Politik- und Mauergeschichte siehst du in Berlin fast von selbst. Weniger auffällig, aber genauso spannend: wie sich Arbeit, Organisation und Kommunikation hier über die Jahrzehnte gewandelt haben.

Genau deshalb lohnt sich das Museum für Kommunikation Berlin: Die Dauerausstellung zeigt, wie Nachrichten von der Brieftaube bis zum Chatbot transportiert wurden – ein netter Perspektivwechsel, wenn du beruflich mit interner oder externer Kommunikation zu tun hast.

Willst du tiefer einsteigen? Das DDR Museum am Berliner Dom zeigt, wie Arbeit und Organisation in der Planwirtschaft aussahen – ein spannender Kontrast zur heutigen Arbeitswelt. Und wenn dich Perspektivwechsel als größeres Thema interessiert: Das Museum Europäischer Kulturen zeigt in seiner Dauerausstellung „Cultural Contacts. Living in Europe“, wie unterschiedlich Menschen in ganz Europa zusammenleben. Ein Thema, das in der modernen HR-Arbeit unter Diversity & Inclusion läuft, hier aber im europäischen Maßstab.

Weil der 27. ein Freitag ist, bleiben viele bis Sonntag – und Berlin eignet sich gut dafür, dein verlängertes Wochenende ausklingen zu lassen.

Für einen ruhigen Programmpunkt lohnt sich ein Besuch bei Dussmann, dem KulturKaufhaus auf der Friedrichstraße – mehrere Stockwerke Bücher, Musik und ein Café.

Museumsinsel mit Spreefluss, Berliner Fernsehturm im Hintergrund, umgeben von Bäumen und historischen Gebäuden.

Kaum eine andere deutsche Stadt trägt ihre Geschichte so offen vor sich her wie Berlin. Geteilt, wiedervereint, und beides bis heute im Stadtbild ablesbar – oft nur wenige hundert Meter voneinander entfernt.

Die East Side Gallery zeigt auf einem erhaltenen Mauerstück, wie Künstler:innen weltweit auf das Ende der Teilung reagiert haben.

Wer nach dieser Berliner Geschichte den Blick weiten möchte, wird auf der Museumsinsel fündig: Dort lohnt sich in dieser Zeit gleich eine Sonderausstellung. „Dschingis Khan – Die Welt der Mongolen“ in der James-Simon-Galerie zeichnet das Weltreich der Mongolen nach, und im Bode-Museum eröffnet nur wenige Tage vor der Award Show die musikalische Intervention „Sound Bodies – Variationen über ein Thema der Kunst“.

Besucher stehen vor dem DDR Museum in Berlin, mit Blick auf den Wasserweg und die umliegenden Bäume.

Dass ausgerechnet Berlin zum Schauplatz für HR-Konferenzen wird, ist kein Zufall: Kaum eine andere deutsche Stadt hat so viele bekannte Arbeitgebermarken vor Ort.

Reist du schon etwas früher an, kannst du dir zusätzlich Gravity anschauen: Die Quadriga-Konferenz für Employer Branding & Talent Attraction findet am 24. und 25. November statt, zwei Tage vor der HREA Award Show.

Für einen schönen Abend in derselben Woche: Im Friedrichstadt-Palast läuft „BLINDED by DELIGHT“ – eine große Tanz- und Kostümrevue. Und weil die Weihnachtsmärkte um diese Zeit schon eine Woche laufen, lohnt sich ein Glühwein auf dem WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt.

Moderne Gebäudeansicht mit klaren Linien, großen Fenstern und Bäumen im Vordergrund, bei Tageslicht in Berlin.

Im November ist Berlin eher grau als grün, aber gerade das hat seinen eigenen Reiz – ein Spaziergang im Nebel am Wasser fühlt sich anders an als jeder Sommerausflug.

Der Schlachtensee im Südwesten der Stadt ist genau dafür bekannt: ein See mitten im Wald, komplett zu Fuß umrundbar. Etwas zentraler liegt der Große Tiergarten, mitten im Regierungsviertel – auch im November ein guter Ort für einen kurzen Kopf-frei-Spaziergang.

Magst du’s lieber warm? Vabali Spa oder das Liquidrom sind zwei bekannte Adressen für ein paar Stunden Sauna und Ruhe.

Enten schwimmt im ruhigen Wasser des Schlachtensee, umgeben von Bäumen und Dämmerungsfarben.

Nach der Award Show noch Lust auf ein besonderes Dinner? Sphere Tim Raue dreht sich im Fernsehturm in 207 Metern Höhe einmal komplett um die eigene Achse – mit Berlin-Brandenburger Küche vom zweifach Sterne-Koch Tim Raue.

Etwas ungezwungener, aber mit ähnlichem Blick: NENI im Bikini Berlin, im 10. Stock mit Aussicht auf den Zoo und die Skyline von City West.